Heimatverein Steinhagen e.V.

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Heimatverein Steinhagen e. V.
Petra Holländer
Udo Waschkowitz
Reichenberger Straße 23
33803 Steinhagen

Tel: 05204 4236
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Gemeindechronik Steinhagen 1987

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Januar 1987

  • Neu eröffnet hat am 2. Januar Dr. Lothar Rietschel seine Hautarztpraxis in der Bahnhofstraße 19.
  • Chaos auf den Straßen. Am 9. Januar gingen Schneemassen über Steinhagen nieder. Glatteis und Neuschnee bis zu 20 cm in einer Nacht hielten Polizei und Rettungsdienst in Atem:
  • Sie wurde am 15. Januar 102 Jahre alt, Marie Kranzmann. In Steinhagen findet sich niemand, der ein älteres Geburtsdatum vorweisen kann.
  • Die „Huckelpiste“ Brockhagener Straße wird entschärft. Warnschilder verweisen schon länger auf den schlechten Zustand der Brockhagener Straße. Das Straßenverkehrsamt des Kreises hat jetzt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h angeordnet.
  • Die Spendenaktion für das niederländisch-deutsche Entwicklungshilfe Projekt hat noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Mit den Gemeindespenden aus Woerden und Steinhagen sind bisher 20.500 DM zusammengekommen, die für den Bau des „Hauses Steinhagen“ in einem Kinderdorf in Ghana verwendet werden sollen. Das Haus kostet jedoch 45.000 DM, sodass noch ein Betrag von 25.000 DM fehlt.
  • 15.000 DM stehen im Haushaltsplan 1987 bereit, auf dem Bauhof eine neue Halle für Problemmüll aus privaten Haushalten zu errichten. Der überdachten Fläche ist ein Untergrund zugeordnet, der über Öl- und Fettabscheider verfügt.
  • Erste Überlegungen, um den Ort wieder ein wenig zu dem zu machen, was er einmal war, stellte das „Westfälische Landesamt für Baupflege“ im Rathaus vor. Wie groß das Interesse an der Zukunft des Brockhagener Ortskernes ist, zeigte der Andrang: Mehr als 150 Menschen drängten sich im Ratssitzungssaal. „Brockhagens Charakter ist der eines Dorfes und das muss er auch bleiben“ stellten die Vertreter des Landesamtes fest. An die erste Stelle der Dringlichkeit hatten die Planer den Bau eines Begegnungszentrums in der alten Dorfschule gesetzt.
  • Zu viele Steinhagener haben Übergewicht. Das stellte jetzt die örtliche Geschäftsstelle einer Krankenkasse bei einer Gewichtsuntersuchung fest. Von 655 Besuchern über 18 Jahre hatten fast die Hälfte ein zu hohes Körpergewicht. Durchschnittlich brachten diese Menschen 6 kg zu viel auf die Waage.
  • Bei der Gemeinde sind zurzeit 101 Obdachlose gemeldet. Von diesen Menschen sind 27 Einzelpersonen und 16 Familien mit insgesamt 50 Kindern. 40 Obdachlose sind deutscher, 61 ausländischer Staatsangehörigkeit.
  • Ein Jahr nach ihrer Eröffnung hat sich die neue Steinhagener Gemeindebibliothek im Rathaus fest im Gemeindeleben etabliert. Etwa jeder 14. Steinhagener hat sich im vergangenen Jahr einen Leserausweis besorgt, fast dreimal wurde jedes Buch der Bibliothek ausgeliehen.
  • Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses des Rates der Gemeinde haben die Empfehlung an den Rat ausgesprochen, den Flächennutzungsplan so zu ändern, dass auch ein Anschluss der Firmenkomplexe Hörmann, Landwirth und das frühere Mensching-Gelände von der „Roten Erde“ an die zu verlängernde Liebigstraße möglich wird. Das Wohngebiet oberhalb der Waldbadstraße soll dadurch vom Schwerlastverkehr befreit werden.
  • Seit vor zehn Jahren - im Mai 1977 - den Stadtwerken Bielefeld der Auftrag gegeben wurde, ein Gasversorgungsnetz in Steinhagen auszubauen, wurden 5,7 km Leitung verlegt. Rund 400 Hausanschlüsse bestehen heute; 760 Haushalte sind an das Netz angeschlossen.
  • Der Radweg entlang der Brockhagener Straße wird aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr gebaut werden. Nach Auskunft des Leiters des Landesstraßenbauamtes Bielefeld besteht mit den Grundstückseigentümern wegen der abzugebenden Flächen weitgehend Einvernehmen.
  • Auf der Sitzung des Umweltausschusses des Rates der Gemeinde wurde die 28-jährige Diplom-Biologin Melanie Pörschmann als neue „Umweltingenieurin“ der Gemeinde Steinhagen vorgestellt. Sie tritt die Nachfolge von Jan Blew an, der am 31. Januar sein Arbeitsverhältnis beendet hatte, um in den Vereinigten Staaten weiterzuarbeiten.
  • Der „Steinhagen-Pass“ ist eingeführt. Ab sofort, so beschloss der Rat der Gemeinde, können die vom Sozialausschuss erarbeiteten Richtlinien angewendet werden. Um die Hälfte wird der Pass die Eintrittspreise reduzieren, die für den Hallenbadbesuch, die Teilnahme an gemeindlichen Kulturveranstaltungen und den Besuch der Altenrunde bezahlt werden müssen.
  • Autofahrer mussten ihr Gefährt von einem mehrere Millimeter dicken Eispanzer befreien. Dafür hatten in der Nacht stundenlange und heftige Regenfälle in Verbindung mit einem Temperatursturz unter null Grad Celsius geführt. Von dem Eisregen waren hauptsächlich Birken betroffen, die unter der Last des gefrorenen Regens wie Streichhölzer umknickten und sich zum Teil quer über Wege und Straßen legten.
  • Eisessen ist in Steinhagen vergnüglicher denn je. Das „Eiscafe Ceotto“ Am Kirchplatz war nach der Neueröffnung seines Neubaues am 6. März recht zufrieden. Trotz klirrender Kälte ließen sich Jung und Alt nicht abhalten, das erste Eis genüsslich zu löffeln.
  • Ulrich Huck ist neuer Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Steinhagen. Der 51-jährige Leiter des Altenzentrums erhielt 55 von 57 möglichen Stimmen. Er löst Franz-Josef Hufnagel ab, der das Amt acht Jahre inne hatte.
  • 5,5 Millionen DM müsste die Gemeinde aufwenden, um die überlasteten Kläranlagen in Steinhagen und Brockhagen so auszubauen, dass sie den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Das teilte Regierungsbaudirektor Schacht von der Bezirksregierung Detmold den gemeinsam tagenden Mitgliedern des Tiefbauausschusses und des Umweltausschusses mit.
  • Die Kleiderkammer der Caritas Steinhagen im katholischen Pfarrheim wird am 25. März zum ersten Male geöffnet. Jeden ersten Mittwoch eines Monats werden künftig Textilien und Schuhe, darunter auch Baby- und Kinderwäsche, an sozial- bedürftige Menschen verteilt werden.
  • „Preise wie vor 20 Jahren“. Die altdeutsche Gaststätte „Doktorstuben“ feierte am 15. März den 20. Geburtstag des Restaurants.
  • „Steinhagens Marktplatz wird nicht für den Fahrzeugverkehr geöffnet, sondern bleibt auch in Zukunft eine Domäne der Fußgänger“. Diesen Beschluss fassten die Mitglieder des Hauptausschusses und des Tiefbauausschusses, nachdem beide Ausschüsse einen Rundgang durch den Ortskern unternahmen und den Planern Kritikpunkte vorgetragen hatten.
  • Die Förderung von Projekten im Gesundheitswesen Afrikas lautete das Resümee des gemeinsamen Entwicklungshilfeprojektes der Partnerstädte Woerden und Steinhagen, deren Bürgerkomitees am Samstag und Sonntag im Steinhagener Rathaus tagten.
  • Die Interessen- und Werbegemeinschaft Steinhagen hat Bernd Breuer zum neuen Vorsitzenden gewählt; dieser löst Harald Malberg ab, der seinen Wohnsitz aus Steinhagen verlegt hat.

April 1987

  • Der Steinhagener Gemeindedirektor Werner Goldbeck feierte am 1. April sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Er hat 1975 sein Amt als Gemeindedirektor in Steinhagen angetreten.
  • Ein Kindermoden- und Fotofachgeschäft mit Studio eröffneten die Eheleute Petersdorf neu in der Brinkstraße 11.
  • Der Waldfriedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Steinhagen bekommt noch in diesem Frühjahr neue Parkplätze. Damit werden die langen Autoreihen vermieden, die bisher oft bis zur Firma Diekhake standen. Die neuen Parkplätze vor dem Friedhofseingang bieten für 42 Autos Platz.
  • Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft von mittelstädtischen und Kreis-Fahrbüchereien führten erstmalig ihre Arbeitstagung in Steinhagen durch. Im Mittelpunkt stand dabei die Begutachtung der neuen Gemeindebücherei im Rathaus.
  • Vertreter des Rates und der Gemeindeverwaltung nahmen an einer Besichtigung des Gemeinschaftskraftwerkes Weser in Porta Westfalica-Veltheim teil. Der Sinn war, aktuelle energiepolitische Themen zu beleuchten, sich mit Kleinst- und Größt-Technologien auseinanderzusetzen, um zu Alternativen zum Atomstrom zu gelangen.
  • Der Beförderungsdienst für Behinderte und der mobile Hilfsdienst finden in der Gemeinde ein sehr positives Echo. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Steinhagener Arbeiterwohlfahrt als Organisator der Hilfsdienste jetzt vorlegte. Der Monatsdurchschnitt der Fahrten liegt bei 78 Einsätzen. 70 % der Fahrten führen zum Arzt, etwa ein Viertel der Fahrten dienen dem Behördenbesuch oder dem Einkäufen.
  • Am 24. Mai ist der Stichtag, ab 18. Mai sind sie in der Gemeinde unterwegs 100 Steinhagener Volkszähler wurden in diesen Tagen auf ihre Aufgabe vorbereitet.
  • Die Steinhagener B-68-Anlieger zwischen der Bielefelder Straße und der Roten Erde bekommen als Schallschutz eine durchgehende 3 Meter hohe Holzwand. Darauf einigten sich zahlreiche Steinhagener mit dem Landesstraßenbauamt Bielefeld.
  • Mit Musik, einer Rede des Bürgermeisters und anschließendem Festschmaus bei Zimmermeister Robert Meise wurde das neue Feuerwehr-Gerätehaus in Brockhagen an der Vennorter Straße 12 „gerichtet“. Die Nachbarn und die Frauen der Feuerwehrmänner hatten die zwei Richtkronen gebunden, die auf dem Dach des 1,12 Mio. DM-Baues angebracht wurden.
  • Dem Adel unter den Pferden, edlen Trakehner-Stuten, galt die Aufmerksamkeit eines sachkundigen Publikums auf der Steinhagener Gestütsanlage Ellermann. Dort verfolgten Kenner die Vorführung der schönen Tiere, die in Jahresabständen von der Bewertungskommission vorgenommen wird.
  • 92 Aussteller waren in diesem Jahr dem Ruf der Veranstalter gefolgt, bei der 2. Steinhagener Gewerbeschau mitzuwirken. Bei dem Rundgang über das Ausstellungsgelände ließen sich die Gäste gern die große Palette des Steinhagener Angebotes aus allen drei Ortsteilen offerieren.
  • Ein alljährlicher Höhepunkt im Laienmusikwesen und eine verdiente Ehrung für Gesangvereine und Instrumentalgruppen mit langer Tradition - das ist die Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette. In diesem Jahre fand die Verleihung für das Land Nordrhein-Westfalen in einem Festakt in Steinhagen statt. 45 Chöre und ein Feuerwehr-Musikzug wurden in der Aula des Schulzentrums von Kultusminister Hans Schwier für ein 100-jähriges Bestehen ausgezeichnet, in dessen Zeit sie sich nachweislich um die Pflege der Chormusik, des Volksliedes oder des instrumentalen Musizierens verdient gemacht haben.
  • Als Erster trugen sich am Wochenende Kultusminister Hans Schwier und der Präsident des Sängerbundes Nordrhein-Westfalen, Werner Krokowski, in das „Goldene Buch“ der Gemeinde Steinhagen ein.
  • Das „Reisebüro am Markt“ arbeitet unter neuer Leitung. Das Ehepaar Kreuer zeichnet seit kurzem verantwortlich und bringt dabei die Erfahrungen mit, die es schon seit langem mit einem Reisebüro in Schildesche gesammelt hat.
  • Die Gemeinde Steinhagen und das evangelische Johanneswerk Bielefeld sollen in Kürze Vertragsverhandlungen über eine Erweiterung des Steinhagener Altenzentrums aufnehmen. Gegenstand des Vertrages soll der Ausbau des Matthias-Claudius-Hauses um insgesamt 28 zusätzliche Pflegeplätze sein, wobei die 3,2 Mio. DM Erweiterung nördlich des vorhandenen Gebäudes auch ein Rehabilitationsbett für akute Notfälle enthalten soll.
  • Posaunenchöre aus dem Kirchenkreis Halle hatten sich zum Kreisposaunentag in Steinhagen getroffen. Eingeleitet wurde der Kreisposaunentag mit einer Noten- und Instrumenten-Ausstellung im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.
  • Steinhagen und Pivizzano bereiten sich auf den Abschluss einer Partnerschaft vor. Das Arbeitsgespräch, das Vertreter der Steinhagener Ratsfraktionen mit der italienischen Delegation, die sich 4 Tage in Steinhagen aufhielt, im Rathaus führten, zeichnete einen Erfolg ab. Über die Möglichkeit, einen Schüleraustausch ins Leben zu rufen, wurde ebenso diskutiert wie über ein „Tourismuspaket“, das Steinhagenern Fivizzano als Urlaubsort schmackhaft machen soll. Verschwiegen wurde nicht, daß Sprachbarrieren und die 1.250 km, die Steinhagen von der Toscana trennen, zu Schwierigkeiten führen könnten.
  • Nachdem das Wohltätigkeitskonzert für das „Haus Steinhagen“ heute zu Ende gegangen ist, ist auch der Abschluss der großen Sammelaktion für das Dritte Welt-Projekt erreicht, das seit Monaten in den Schlagzeilen stand. Die Eintrittsgelder sollen den allerletzten Rest der Baukosten für das Haus in Ghana von 45.000 DM ausmachen.
  • Mit einem Festgottesdienst in der evangelischen Kirche Steinhagen wurden die Gemeindeschwestern Petra Milde und Renate Bradke eingeführt und die Gemeindeschwester Lieselotte Wolf verabschiedet.
  • 868.000 DM aus Landesmitteln werden für den Um- und Ausbau der „Alten Dorfschule Brockhagen“ zur Öffentlichen Begegnungsstätte zur Verfügung gestellt. Der offizielle Bewilligungsbescheid des Regierungspräsidenten liegt jetzt auf dem Tisch, Ungefähr drei Viertel der Gesamtkosten, die mit 1,125 Mio. DM veranschlagt werden, sind damit durch Zuschüsse gedeckt. Noch in diesem Jahr wird mit den Umbauarbeiten begonnen werden.
  • Noch immer setzt er sich aktiv für den Landschaftsschutz ein, hat sich dem Ziel des Heimatvereins Amshausen, alte Bäume zu schützen, verschrieben; „Auch in Zukunft werde ich stets zur Verfügung stehen, wenn ich gebraucht werde“, hatte Emil Wittler versprochen, als er jetzt nach 14 Jahren den Posten des Heimatvereins-Vorsitzenden an Eckart Enkemann abgab.
  • Sie ist nicht nur die älteste, sondern auch eine der Ersten Bewohner des Steinhagener Matthias-Claudius-Hauses. Marie Hauch ist 100 Jahre alt geworden. Marie Hinz, so lautet ihr Geburtsname, ist in Berlin geboren und wuchs am Berliner Molkenmarkt auf, wo ihr Vater die erste Kellerkneipe der Stadt besaß.
  • Die Bibliothekstage, die zwischen dem 14. und 20. September in ganz Nordrhein-Westfalen stattfinden, werden auch in der Steinhagener öffentlichen „Bücherstube“ für Leben sorgen. Bücherflohmarkt, Kindertheater und Dichterlesungen hat die Bibliotheksleiterin für diese Woche vorbereitet.
  • Die Firma Florex hat einmal mehr unter Beweis gestellt, dass es mit ihr weiter bergauf geht. Wie die Tageszeitungen berichten, wird 1987 mit einem Gesamtumsatz an Bademänteln, Frottier-Bettwäsche, Handtüchern und anderen Textilien im Werte von 43 Mio. DM gerechnet.
  • Ulrich Vogt ist der neue Leiter des „Hauses der Jugend“. Der 28-jährige Diplom-Pädagoge will frischen Wind in das Haus der Jugend bringen und mit neuen Angeboten wieder mehr Kinder und Jugendliche in die Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt locken.
  • Mehr als 500 Steinhagener Bürger erlebten ein Sport-Ereignis besonderer Art. 43 Radrennfahrer aus Woerden und Steinhagen sorgten bei dem Wettbewerb „Rund um die Upmanns Siedlung“ 1 1/2 Stunden für Spannung. Die Startgelder und Prämien wurden für das „Kinderhaus Steinhagen“ in Ghana gespendet.
  • 800 Steinhagener Haushalte erhielten in diesen Tagen eine Nachricht. Die Abwasserbeseitigung auf Grundstücken, die nicht an das öffentliche Kanalsystem angeschlossen sind, liegt in Zukunft in Händen der Gemeinde, Die Zeiten, in denen ein befreundeter Landwirt oder ein beauftragtes Unternehmen den Fäkalschlamm beseitigen durfte, sind vorbei.
  • „Kultur von allen für alle!“ Unter dieses Motto hatte Bürgermeister Heinrich Consbruch das von ihm eröffnete Kulturforum 1987 gestellt. Im Beisein mehrerer hundert interessierter Steinhagener Bürger stellte der Vorsitzende des Rates im Forum den Zusammenhang zwischen Bildung und * Kultur heraus. Das Kulturforum dauert vom 10. bis 13. September.
  • Steinhagen stellt sich dem Lande und interessierten Leuten, vor allem aber auch ansiedlungswilligen Industriebetrieben, in Zukunft mit einem Farbprospekt vor. „Steinhagen - ein Dorf kommt groß raus“ heißt es auf der Titelseite der Broschüre, die in einer Auflage von 5.000 Stück gedruckt worden ist und das Steinhagener Gemeindewappen mit den Rohstoffen für Steinhagens Markenprodukt - die Getreideähre und den Wacholderzweig - zeigt.
  • Steinhagens künftige öffentliche Begegnungsstätte an der Alten Kirchstraße 4 wird fortan den Namen „Heimathaus“ tragen. Hierfür sprach sich in der Ratssitzung am 16. September der Rat der Gemeinde mehrheitlich aus.
  • Der Rat der Gemeinde hat in seiner Sitzung am 14. Oktober mehrheitlich beschlossen, mit der italienischen Stadt Fivizzano eine Städte-Partnerschaft einzugehen.
  • Im Auftrage des Landesstraßenbauamtes Bielefeld wurde am 27. Oktober mit dem lange ersehnten Bau des Rad- und Gehweges an der Brockhagener Straße begonnen. Er wird in einem ersten Teilstück nördlich auf einer Länge von rd. 1,6 km von der Siedlung Landbach bis zur Einmündung Hagenort angelegt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Januar 1988 andauern.

November 1987

  • Am 7.11.1987 weiht der Bürgermeister Consbruch das neue Feuerwehrgerätehaus im Ortsteil Brockhagen ein. Anschließend um 13 Uhr lud der Löschzug Brockhagen zum Tag der offenen Tür bei Bier und Erbsensuppe ein. Der Kostenrahmen von 1,2 Millionen DM konnte eingehalten werden.
  • Dort, wo früher die Drogerie Peter ihren Sitz hatte, hat jetzt nach mehrmonatigem Umbau das Restaurant „Alte Schmiede“ erweitert. Die beiden Inhaber Rainer Tillkorn und Peter Gehrmann führten zu diesem Zweck ihre Räume vor. Die „Alte Schmiede“ bietet jetzt auch größeren Gruppen in ihrem Gesellschaftshaus Platz.
  • Der sechste Steinhagener Wandteller ist da. Der Gütersloher Thomas Redecker hat in diesem Jahr das Motiv des „Steinhägerhäuschens“ am Kirchplatz gewählt.
  • Im Alter von 85 Jahren ist am 25.11. Walter Hellmann verstorben. Von 1930 bis 1965 führte Herr Hellmann die Geschäfte der damaligen Spar- und Darlehnskasse Steinhagen (heute Volksbank Steinhagen). Herr Hellmann war eine Zeitlang für die Freien Demokraten auch Mitglied des Rates der Gemeinde Steinhagen.
  • Am 27.11.1987 wurde der traditionelle (dreizehnte) Weihnachtsmarkt eröffnet. Eine von drei kleinen Eseln gezogene Kutsche fuhr den Schirmherrn, Landrat Ostmeyer, an festlich geschmückten Marktständen vorbei.

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