Heimatverein Steinhagen e.V.

Heimatverein Steinhagen e.V. - traditionell - modern

Startseite Der Verein Aktiv Termine Veranstaltungen Galerie

Kontakt

Heimatverein Steinhagen e. V.
Petra Holländer
Udo Waschkowitz
Reichenberger Straße 23
33803 Steinhagen

Tel: 05204 4236
mail@vorstand.info, epost@heimatverband.com, heimatverein.steinhagen@google.com, heimat-steinhagen@hotmail.com, heimat@gmx.de

Gemeindechronik Steinhagen 1988

1987 | zurück | 1989

Januar 1988

  • Vom 1.1.1988 an werden die Gebührensätze für die Abfallversorgung und die Abwasserbeseitigung nach einem Beschluss des Rates der Gemeinde erhöht. Die Kanal-Benutzungsgebühr wird mit 0,20 DM pro Kubikmeter auf 2,65 DM erhöht, je nach Größe der Mülltonne müssen die Steinhagener einen unterschiedlich höheren Betrag bezahlen.
  • Die Firma Elektro-Sötebier feierte zum Jahreswechsel ihr 25-jähriges Bestehen. Was am 1.1.1963 mit 2 Monteuren und 2 Auszubildenden in Amshausen begann, präsentiert sich heute als GmbH & Co. mit 40 Monteuren und einem weiteren Fachgeschäft im Steinhagener Ortskern.
  • Ein stimmungsvolles Konzert zum Jahresschluss erlebten über 100 Zuhörer in der Steinhagener Dorfkirche. Zu Gast war das „Sambuca- Blockflötenquartett“ aus Bielefeld, das Stücke aus mehreren Jahrhunderten vorspielte.
  • Das Schauspiel „Der Stellvertreter“ von Rolf Hochhuth wurde im Rahmen des Vereins „Kulturwerk Steinhagen“ aufgeführt. Das Stück hatte 1963 seine Uraufführung.
  • Wechsel in der Leitung des Steinhagener Werkarztzentrums: Dieter Michael Klepsch ist neuer Chef im Hause an der Bahnhofstraße, nachdem seine Vorgängerin Frau Dr. Gisela Mees am Jahresende in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der neue Leiter ist zugelassener Arbeitsmediziner.
  • An der B 68 haben jetzt die Bauarbeiten für die Errichtung des ersten Abschnittes der Lärmschutzwand begonnen. Bis Mitte des Jahres soll die Anlage zwischen der „Roten Erde“ und der Bielefelder Straße stehen, erklärte das Landesstraßenbauamt Bielefeld.
  • „Heimat hat wieder Konjunktur“ stellte Bürgermeister Consbruch fest und Vize-Landrätin Ursula Bolte sprach von der „Renaissance der Heimatpflege.“ Aktuellen Anlass für diese Worte gab der Festakt, mit dem das Heimathaus Steinhagen am 23.1.88 eröffnet wurde. Zahlreiche Gäste, u.a. Kultusminister Schwier, hatten sich in dem ehemaligen Haus Ordelheide eingefunden. Zur Finanzierung des 1.200.000 DM teuren Hauses erhielt Steinhagen 745.000 DM je zur Hälfte als Bundes- und Landeszuschuss.
  • Die Presbyterien der Kirchengemeinden in Steinhagen und in Brockhagen sind nach den turnusmäßigen Neuwahlen wieder vollständig. In Steinhagen gingen von 6.796 Wahlberechtigten 515 Gemeindemitglieder (7,5 %) und in Brockhagen von 2.068 Wahlberechtigten 304 (14,7 %) zur Wahl. Die Zahl der Wähler ist rückläufig.
  • Die Leserzahl in der Gemeindebibliothek nimmt weiter zu. Nach zwei Jahren seit Einziehen der Gemeindebibliothek in die neuen Räume im Rathaus verzeichnet die Bibliothek 1.610 Leser.

Februar 1988

  • Im Alter von 85 Jahren ist am 7.2.1988 die langjährige Steinhagener Gemeindeschwester Käthe Blankenfeldt im Hause „Abendfrieden“ in Bielefeld-Bethel verstorben. Von 1946 bis 1971 war sie in Steinhagen tätig.
  • Reger Andrang herrschte bei der Neueröffnung in Steinhagens Kleiderstube, Am Markt 19, wo in Fortsetzung der zu klein gewordenen bisherigen Kleiderstube im katholischen Gemeindehaus Sachen für Bedürftige künftig kostenlos oder gegen eine kleine Spende abgegeben werden. Diakonie, Caritas, Arbeiterwohlfahrt und die Aktionsgemeinschaft Steinhagen geben die Kleidung jeden ersten und dritten Dienstag im Monat aus.
  • Rudolf Wolf legt sein Ratsmandat nieder. Der 70-jährige stellvertretende Bürgermeister und Mitglied der UWG hat am 22.2.1988 vor dem Gemeindedirektor als Wahlleiter sein Ausscheiden aus dem Rat der Gemeinde erklärt. Herr Wolf gehörte 27 Jahre dem Rat der Gemeinde Steinhagen an.
  • Frau Helga Godt (UWG) ist die zweite stellvertretende Bürgermeisterin in Steinhagen. Sie wurde von der Ratsmehrheit an Stelle des zurückgetretenden Rudolf Wolf gewählt. Damit hat die Gemeinde Steinhagen erstmals in ihrer Geschichte eine stellvertretende Bürgermeisterin aufzuweisen.

März 1988

  • In der Ratssitzung am 16.3.1988 wurde für die UWG Reinhold Kroos als Nachfolger des ausgeschiedenen Rudolf Wolf als Ratsmitglied eingeführt und verpflichtet.
  • Mit einem Tanz der Kinder des Brockhagener Kindergartens wurde der diesjährige Dorfmarkt in Brockhagen eröffnet. Trotz des Kälteeinhruchs kamen viele Menschen in den Dorfkern.
  • Mit dem Schwank „Filou blifft Filou“ hat die Laienspielgruppe des Heimatvereins Steinhagen wieder einen Volltreffer gelandet. In drei Vorstellungen in der Aula des Schulzentrums kam der plattdeutsche Schwank zur Aufführung. Die Spieler haben sich jetzt im 15. Jahr mit Erfolg in Szene gesetzt.
  • Aus Anlaß des 119. Jahresfestes des Diakonischen Mutterhauses Sarepta in Bielefeld-Bethel weilten 5 polnische Diakonissen in Steinhagen. Sie stammten aus Diengelow nahe Teschen (Südpolen).
  • In Steinhagen ist eine neue Politesse unterwegs. Die neue Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung achtet dabei besonders auf die „Problemzonen“ am Marktplatz, am Kastanienplatz und am Schulzentrum. Die Kraftfahrer müssen mit ihrer Aufmerksamkeit rechnen.
  • Das erste Treffen der „Plattdötsken“ im Kreise Gütersloh zu organisieren, hatte sich der Heimatverein Steinhagen zur Aufgabe gestellt. Im Heimathaus der Gemeinde Steinhagen trafen sich die Vorsitzenden der Heimatvereine im Kreise Gütersloh, Ortsheimatpfleger, Obleute für den Bereich „Plattdeutsch“ und Freunde der plattdeutschen Sprache zum Erfahrungsaustausch.
  • Sachschaden von mehr als 250.000 DM entstand bei einem kurzen Wärmegewitters ein kalter Schlag traf das Dreifamilien-Wohn- und Geschäftshaus am Markt 19. Die meisten Pfannen flogen vom Dach. Eine Dachwohnung wurde verwüstet.
  • Als zweite offizielle Delegation, die nach Fivizzano, der künftigen Partnerschaftsgemeinde von Steinhagen reist, verabschiedete Bürgermeister Consbruch zwei lo. Klassen der Hauptschule Steinhagen. Mit Rektor Holling und den Lehrern Ursula Fecht und Gerhard Waschke freuten sich 30 Jungen und Mädchen, die 10-tägige Reise in die Italienische Region antreten zu können.
  • Mit dem Kronenkreuz der Diakonie, dem Zeichen für den Dienst am Menschen, ist die Leiterin des evangelischen Kindergartens an der Waldbadstraße ausgezeichnet worden. Urkunde und Abzeichen wurden Fräulein Enkemann zum 25-jährigen Dienstjubiläum überreicht
  • Das 1. Teilstück, rund 1,6 km, als Geh-/Radweg an der Brockhagener Straße wurde jetzt offiziell eröffnet und dem öffentlichen Verkehr übergeben.
  • Im Alter von 65 Jahren ist der praktische Arzt Dr. med. Wolfgang Hansel gestorben. Der Mediziner war von 1961 bis 1988 in Steinhagen tätig.
  • Die Spielzeit 1987/88 des Vereins „Kulturwerk Steinhagen“, die reich an künstlerischen Ereignissen war, wurde mit einem Konzert des „Brandis-Quartett Berlin“ beendet. Damit wurde noch einmal ein Punkt gesetzt, den zahlreichen Zuhörern eine Sternstunde der Kammermusik geboten, die man so schnell nicht vergessen wird.
  • „20 Jahre Sport Zentrum“. Die Sportvereinigung Steinhagen und die Gemeinde Steinhagen feierten dieses große Fest vom 20.- 23. Mai im Cronsbach-Stadion.
  • In einer großen Feierstunde im Sitzungssaal des Rathauses erhielt Rudolf Wolf den Titel des „Ehrenbürgermeisters“, der zum ersten Mal in Steinhagen verliehen wurde. „Rudolf Wolf hat aus einem großen Dorf eine kleine Stadt gemacht“, betonte Professor Egbert Kossak, der als einstiger Mitverantwortlicher für das neue Gesicht Steinhagens die Festrede hielt. In seiner Ansprache wies der frühere Mitarbeiter der freien Planungsgruppe Berlin und heutige Oberbaudirektor in Hamburg darauf hin, dass wenige Orte eine so „aufregende und konsequente Entwicklung“ durchgemacht haben wie das Steinhagener Dorf, das sich aus einem westfälischen Rundling mit ein paar Straßen zu einem lebenswerten Stück Heimat entwickelt habe. Sich gleichzeitig für Beständigkeit einsetzen und für den Wandel, diese Liebe zu einer Aufgabe und zu einer Gemeinde sei kennzeichnend für Rudolf Wolf.
  • Die „Ersten Steinhagener Umwelttage“ sind eröffnet. Bürgermeister Consbruch gab hierzu den Start frei. Es liefen zahlreiche Umweltschutz- und Informationsveranstaltungen ab. Vor dem Rathaus wurden Fünf-Kilogramm-Tüten mit Humus aus Bioabfällen an die Bevölkerung verschenkt.
  • Günter Evers, Rektor der Grundschule Amshausen, wurde neuer Leiter der Hauptschule Versmold. Diesen Beschluss fassten die Mitglieder des Rates der Stadt Versmold einstimmig. Herr Evers war 14 Jahre an der Grundschule Amshausen als Rektor tätig.
  • Der Brockhagener Posaunenchor feierte seinen neunzigsten Geburtstag. „Kultur, verbunden mit Heimatliebe“, ein gutes Motto für das Geburtstagsfest.
  • Im Gütersloher Flöttmann-Verlag ist jetzt nach 1984 die zweite Auflage des Steinhagener Adressbuches erschienen.
  • Hauptschulrektor Helmut Holling, im 62. Lebensjahr und mit 40 Jahren Schuldienst, und der Rektor der Grundschule Brockhagen, Karl Tessmann, 64-jährig, ebenfalls 40 Jahre im Schuldienst, gehen zum Ablauf des Schuljahres 1987/1988 in den Ruhestand.
  • Nach nur 12 Wochen Bauzeit weihte die Dorfgemeinschaft Brockhagen ihren neuen Schießstand hinter der alten Dorfschule ein. In Gemeinschaftsarbeit haben die Brockhagener Vereine den Umbau des alten Feuerwehrgerätehauses bewirkt. Die Gesamtsumme der Baukosten konnte damit auf nur 59.000 DM beschränkt werden.
  • Frisch renoviert bietet sich der Flügelaltar in Steinhagens evangelischer Kirche wieder dem Betrachter dar. Fachleute schätzen den Zeitpunkt seiner Entstehung auf die Zeit um 1460. Die Reparaturen waren notwendig geworden, da die Farben durch den Einfluss von Alter, Licht und Staub gelitten hatten.
  • Otto Kräh, bisheriger Leiter der Hauptschule in Gütersloh- Friedrichsdorf, wird neuer Rektor der Hauptschule Steinhagen. Der 50jährige Pädagoge tritt damit die Nachfolge von Helmut Holling an.
  • Ein prächtiges Jubiläumskonzert erlebten die zahlreichen Zuhörer in der Aula des Schulzentrums. Der Männerchor Brockhagen feierte sein 130-jähriges Bestehen und hatte zu diesem Anlass ein ansprechendes Programm aufgestellt. Zusammen mit der Sängergemeinschaft Steinhagen, dem Männergesangverein „Ravensberg“ Halle, dem Männerchor Amshausen,, dem Kirchenchor und dem Posaunenchor Brockhagen, dem Männergesangverein „Nachtigall“ Bochum und dem Akkordeon-Studio-Orchester Bielefeld wurde musiziert.
  • Der neue Leiter der Grundschule Brockhagen Rudi Hinnenthal, wurde in sein Amt eingeführt. Er trat die Nachfolge von Karl Tessmann an und war bislang dessen Stellvertreter.
  • Die Baugesellschaft Twelmeier feiert ein großes Jubiläum: Vor genau 100 Jahren wurde die Firma von Maurermeister Heinrich Twelmeier gegründet und hat seitdem bei zahlreichen öffentlichen und privaten Bauten in der nahen Umgebung, vor allem aber „Daheim“ in Steinhagen, maßgeblich „Hand angelegt“.
  • Als erste Gemeinde in der Bundesrepublik Deutschland geht Steinhagen ein Projekt mit der Bertelsmann-Stiftung ein, durch das das Lesen, vor allem der Schulkinder, gefördert werden soll. Das Projekt trägt den Namen „Bibliothekgestützte Leseförderung in einer Landgemeinde“.
  • „Das Dokument soll nur ein äußeres Zeichen sein“. Bürgermeister Consbruch und der Vize-Bürgermeister der italienischen Gemeinde Fivizzano, Ladino Tognari, waren sich in ihren Reden am Samstag (10.9.1988) einig, als sie die Bedeutung der geschlossenen Partnerschaft zwischen den beiden Kommunen würdigten. Während einer Feierstunde wurden die Unterschriften unter die Urkunden gesetzt. Auch einige in Steinhagen lebende Italiener waren zugegen, als die Redner zu Frieden und Verständigung in Europa aufriefen.
  • Zu einem Volksfest, wie es in Obersteinhagen bisher wohl noch nicht stattgefunden hat, wurde am 11.9.88 der 100. Geburtstag der Bäckerei Femmer. Weit über tausend Verwandte, Freunde, Nachbarn, Kunden und Geschäftspartner hatten sich auf den Weg gemacht, um ihre Glückwünsche auszusprechen.
  • Das „Kulturwerk Steinhagen e.V.“ brachte in seiner ersten Veranstaltung der Saison 1988/89 Carl Zuckmayers Dreiaktiges Drama „Des Teufels General“.
  • Das Modehaus C.L. Brinkmann besteht am 28.9.88 seit 130 Jahren. Gefeiert wurde das Jubiläum in Form einer großen Modenschau, die einen Einblick in den Trend des Hauses gab.
  • Das 50-jährige Bestehen feierte die Fleischerei Niederschelp am Upheider Weg/Ecke B 68 im Ortsteil Amshausen. Als kleiner Handwerksbetrieb wurde die Fleischerei am 1.10. 1938 gegründet.
  • Der Heimatverein Steinhagen trauert um seinen Ehrenvorsitzenden. August Tremper, Gründungsmitglied und „Vater“ der Laienspielgruppe starb am 15.10.1988, wenige Tage vor Vollendung seines 89. Geburtstages.
  • Der Woerdener Mannenkoor bewies zusammen mit dem Männerchor Amshausen, dass Musik weitaus mehr ist als Unterhaltung. Seit Jahren verbindet die Sänger der beiden Partnerschafts- Städte eine enge Freundschaft. Am 22. Oktober wurde mit einem gemeinsamen Konzert in der vollbesetzten Aula des Schulzentrums dieses Wiedersehen zu einem Mittelpunkt der Begegnung.

November 1988

  • Steinhagen wird nicht zu den Kommunen gehören, die ein Spiel- und Freizeitbad in ihren Mauern haben. Mit einem Votum von 18 : 15 lehnte der Rat ein Angebot von privaten Investoren ab, ein Spaßbad mit einer Investitionssumme von rund 30 Millionen DM für Steinhagen zu errichten.
  • Harald Vosshall ist neuer Vorsitzender der „Unabhängigen Wählergemeinschaft“ in Steinhagen. Der Fraktionsvorsitzende der UWG im Rat der Gemeinde ist als Nachfolger von Otto Morgenstern an die Spitze des Vorstandes gerückt. Die Mitgliederversammlung der Unabhängigen Wählergemeinschaft legte die Geschicke von Fraktion und Vorstand in eine Hand.
  • Auf das „Schlesische Schlachtfest“ freuen sich seit rund 40 Jahren Mitglieder und Freunde des „Bundes der Vertriebenen“, wenn die kalte Jahreszeit beginnt. Rund 170 Gäste folgten in diesem Jahr der Einladung und ließen sich im Berghotel „Quellental“ Wellfleisch, Blutwurst und Leberwurst mit Sauerkraut schmecken. Was in den ersten Nachkriegsjahren der heimatvertriebene Fleischermeister Rochus Kietsch aus Schlesien nach altem Hausrezept herstellte, hält seit Jahren schon sein Sohn Hubert Kietsch für Kenner bereit.
  • Zur offiziellen Verabschiedung des Woerdener Bürgermeisters Jan Bos in den Ruhestand reiste eine Steinhagener Delegation am 28. November in die Niederländische Partnerschaftstadt.

Dezember 1988

  • Vom 1. Advent 1988 an heißt die Brockhagener evangelische Kirche wieder offiziell „St.-Georg-Kirche“. Diese traditionelle Bezeichnung war in den letzten Jahrzehnten immer mehr in Vergessenheit geraten. Von diesem Wochenende an, beschloss jetzt das Presbyterium, wird die Kirche wieder mit dem Namen des Heiligen benannt.
  • 150 Jahre „Landwirtschaftlicher Ortsverband Brockhagen-Kölkebeck“. Die Landwirte nahmen dies zum Anlass, am 25. November in der Gaststätte „Stolte“ zusammen zu kommen, um den Gründungstag vor 150 Jahren zu feiern.
  • Zu einem ungewöhnlichen Schritt sah sich die Gemeinde Steinhagen veranlaßt, um das Wohnungsproblem für Aussiedler und Zuwanderer am Orte zu lösen. In Zeitungsanzeigen und einer öffentlichen Erklärung werden alle Hauseigentümer gebeten, freistehenden Wohnraum für Aussiedler und Zuwanderer zur Verfügung zu stellen. 82 Personen suchen derzeit in Steinhagen eine Bleibe, sie sind teilweise vorübergehend in Hotels untergebracht.
  • 10 Jahre Matthias-Claudius-Haus in Steinhagen. Die Vertreter der politischen Gemeinde und der Kirchengemeinde beschrieben das Haus als ein Stück Heimat für alte Menschen. Dass es auf dem bisher eingeschlagenen Wege auch weitergehen möge, gab der Vorsitzende des Johanneswerkes, Herr Dr. Dietrich, zu bedenken.
  • Am 21. Dezember hatte Schulamtsdirektor Hannemann an der Grundschule Amshausen eine angenehme Pflicht zu erfüllen: In einer kleinen Feierstunde führte er Edgar Morgenstern offiziell als neuen Schulleiter ein. Er dankte gleichzeitig Frau Käthe Kuhn, die in den vergangenen vier Monaten kommissarisch das Amt des Schulleiters bekleidet hatte.
  • Offensichtlich in rasender Erregung hat ein 45-jähriger Steinhagener seine 5 Jahre ältere Ehefrau erstochen und sich anschließend selbst das Leben genommen. Die Tat wurde erst am Heiligen Abend, wahrscheinlich erst 2 Tage nach dem Mord, von der Polizei aufgedeckt.

1987 | zurück | 1989

Seitenanfang | Startseite |Impressum | Datenschutzerklärung | Hilfe | Druckansicht

© 2018 Heimatverein Steinhagen e. V. – www.heimatverein-steinhagen.de